Schlagwort: Pflegeversicherung

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie die Preise für eine Versicherung zustande kommt? Wie wird das errechnet und was kostet z.B. eine Kfz-Haftpflichtversicherung oder eine Feuerversicherung?

Der Autor Axel Bach vom Quarks & Co Team hat das für Sie in einem Video sehr anschaulich verpackt. Das Besondere an diesem Beitrag: Der Autor kommt hier komplett ohne die typischen mathematischen Formeln aus der Versicherungsbranche aus. Wirklich sehr sehenswert und nur zu empfehlen!

Pflegefall – das unterschätzte Risiko

Das größte Lebensrisiko überhaupt besteht darin, irgendwann im Laufe des Lebens auf die Pflege Dritter angewiesen zu sein. Neueste Studien haben gezeigt, dass schon die durchschnittlichen Kosten im Pflegefall immens sind.

Diese betragen bei Männern rund 42.000 EUR und bei Frauen mit rund 84.000 EUR sogar das doppelte, weil diese erstens länger leben und zweitens – warum auch immer – deutlich länger in stationärer Pflege untergebracht werden müssen.

Die Zahl der 20 bis 64-Jährigen nimmt von 50,2 Millionen auf 43,1 Millionen ab.

Die wachsende Mobilität der Familien führt dazu. dass Eltern und ihre Kinder immer öfter nicht mehr an einem 0rt leben und Frauen zudem häufiger berufstätig sind. Durch die höhere Lebenserwartung sind die,,Kinder" selbst schon im Seniorenalter.

Die Anzahl der Menschen, die pflege-bedürftig werden, steigt sprunghaft an. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Berufstätigen, die in die gesetzliche Pflegeversicherung einzahlen.

Bisher waren die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung nur sehr eingeschränkt steuerlich absetzbar. Im Bürgerentlastungsgesetz hat der Gesetzgeber nun die steuerliche Förderung von Krankenversicherungsbeiträgen neu geregelt. So kann im Bereich der Krankenvollversicherungen teilweise deutlich mehr steuerlich geltend gemacht werden.

Welche Vorteile hat das neue Gesetz?

Freigrenzen für Zusatztarife erhöht: Auch für Zusatztarife kann jeder Steuerpflichtige seit diesem Jahr grundsätzlich 400 € mehr (Verheiratete 800 €) als ,,Sonstige Vorsorgeaufwendungen" absetzen, wenn die Freibeträge bis dato noch nicht überschritten wurden.