News aus dem ServiceCenter Bösingfeld

Pflegefall – das unterschätzte Risiko

Das größte Lebensrisiko überhaupt besteht darin, irgendwann im Laufe des Lebens auf die Pflege Dritter angewiesen zu sein. Neueste Studien haben gezeigt, dass schon die durchschnittlichen Kosten im Pflegefall immens sind.

Diese betragen bei Männern rund 42.000 EUR und bei Frauen mit rund 84.000 EUR sogar das doppelte, weil diese erstens länger leben und zweitens – warum auch immer – deutlich länger in stationärer Pflege untergebracht werden müssen.

Nach Abzug der gesetzlichen Absicherung bleibt jeder einzelne auf rund der Hälfte der Kosten sitzen. Zu beachten ist hierbei, dass es sich um Durchschnittskosten handelt. In Einzelfällen längerer stationärer Pflege können die Kosten schnell im sechsstelligen Bereich liegen.

Dafür haften die Betroffenen zunächst mit ihrem gesamten Vermögen. Das kann die laufende Rente ebenso sein wie die langjährigen Ersparnisse oder auch das über Jahre abgezahlte Einfamilienhaus. Im Fall der Fälle steht damit die gesamte wirtschaftliche Existenz auf dem Spiel. In der Vergangenheit reichte das Vermögen schon bei jedem Fünften nicht mehr aus, sodass das Sozialamt einspringen musste.

Wenn bei den Pflegebedürftigen nichts mehr zu holen ist, werden dann die Kinder oder sogar Enkelkinder in Regress genommen. Pflege ist auch längst kein Einzelschicksal.

Denn, was viele nicht wissen: rund jeder Zweite wird bereits heute im Laufe seines Lebens zum Pflegefall.

Doch obwohl viele längst verstanden haben, dass die gesetzliche Pflegepflichtversicherung bestenfalls eine Teilkaskoleistung bietet, befassen sich die wenigsten mit einem so unliebsamen und noch dazu vermeintlich fernen Thema wie der Pflege.

Während aktuell 4 von 5 Haushalten eine Hausrat‐ oder jeder zweite eine Rechtsschutzversicherung besitzt, verfügen gerade mal etwas mehr als 2 % aller Pflegepflichtversicherten über eine private Pflege‐Zusatzabsicherung.

2013 – mit der neuen FörderPflege durchstarten

Wie wichtig die private Vorsorge ist, hat längst auch die Politik erkannt. In den nächsten 30 Jahren wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen aufgrund der Veränderung der Alterspyramide verdoppeln, sodass es langfristig ein erhebliches Finanzierungsproblem im steuerlichen Umlageverfahren geben wird. Mehr Eigenvorsorge ist die einzige plausible Lösung.

2013 wurde deshalb von Seiten der Politik zum Jahr der Pflege ernannt. Die Vorsorge wird seit Anfang des Jahres deshalb deutlich attraktiver. Durch eine staatliche Förderung in Höhe von jährlich 60 EUR.

Sichern Sie sich ein Beratungsgespräch im Service Center Bösongfeld zum Thema Pflegeversicherung mit der Staatliche Förderung.

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